PFA 9810T ist eine natürlich farbene Fluorpolymer-Pulverbeschichtung, die für dickschichtige Antihaft- und korrosionsbeständige Beschichtungssysteme entwickelt wurde.
Die Beschichtung bietet eine Kombination aus hoher Zähigkeit, geringer Oberflächenhaftung, guter Filmbildung und starker Barriereleistung. Nach ordnungsgemäßer elektrostatischer Spritzapplikation und kontrolliertem Einbrennen schmilzt das Pulver und fließt zu einer glatten, kontinuierlichen PFA-Beschichtungsschicht.
PFA 9810T eignet sich für Metallkomponenten, die Schutz vor korrosiven Chemikalien, Oberflächenhaftung und erhöhten Betriebstemperaturen benötigen. Durch mehrere Beschichtungs- und Einbrennzyklen kann die Gesamtschichtdicke ungefähr300 μm oder mehrerreichen, abhängig vom Substrat, dem Grundierungssystem, der Bauteilgeometrie und dem Applikationsverfahren.
Das Produkt ist für die Verwendung mit kompatiblen PFA-Grundierungen vorgesehen, einschließlich schwarzer und grüner Grundierungsoptionen.
| Eigenschaft | Einheit | Typischer Wert |
|---|---|---|
| Farbe | — | Natur / Klar |
| PFA-Gehalt | % | ≥99,5 |
| Dichte | kg/L | Ca. 2,16 |
| Theoretische Reichweite bei 25 μm | m²/kg | Ca. 18,5 |
| Maximale Betriebstemperatur | °C | Bis zu 260 |
| Mittlere Partikelgröße, D50 | μm | 20–50 |
| Produktform | — | Feines Pulver |
| Beschichtungstyp | — | PFA-Decklack |
Die aufgeführten Werte sind typische Referenzdaten und sollten nicht automatisch als garantierte Spezifikationen für die fertige Beschichtung behandelt werden.
PFA 9810T sollte über einer kompatiblen Grundierung aufgetragen werden, um die Haftung am Metallsubstrat zu verbessern.
Verfügbare Grundierungsoptionen umfassen:
Eine typische Beschichtungsstruktur umfasst:
Die Grundierung sollte entsprechend dem Substrat, dem Betriebsmedium, der Schichtdicke und der beabsichtigten Anwendung ausgewählt werden.
Die Leistung der Beschichtung hängt stark von der richtigen Substratvorbereitung ab.
Empfohlene Schritte umfassen:
Schlechte Oberflächenvorbereitung kann verursachen:
Wenn das Pulver agglomerierte Partikel enthält, kann es vor der Anwendung gesiebt werden.
Empfohlene Sieboptionen:
Das Sieb und die Handhabungsausrüstung müssen sauber und frei von Öl, Feuchtigkeit und Rückständen inkompatibler Pulver sein.
PFA 9810T kann angewendet werden mit:
Für die elektrostatische Spritzapplikation sollte die Spannung nur so hoch gehalten werden, wie es für eine stabile Pulverladung und Abscheidung notwendig ist.
Übermäßige Pulveransammlung kann verursachen:
Die Beschichtung sollte in kontrollierten, gleichmäßigen Schichten aufgetragen werden, anstatt übermäßige Pulvermengen in einem einzigen Durchgang abzuscheiden.
Das Pulver kann direkt auf den feuchten Grundierungsfilm gesprüht und dann eingebrannt werden.
Referenz-Einbrennbedingungen:
Alle angegebenen Temperaturen beziehen sich auf die tatsächliche Metalloberflächentemperatur und nicht nur auf die Ofenlufttemperatur.
Für mehrschichtige Beschichtungen:
Der genaue Einbrennzyklus hängt ab von:
| Beschichtungselement | Referenzdicke |
|---|---|
| Einzelne Decklackschicht | Ca. 25–100 μm |
| Gesamtschichtdicke | Bis ca. 300 μm oder mehr |
| Grundierungsdicke | Gemäß Spezifikation der kompatiblen Grundierung |
Das Auftragen von übermäßig dicken Schichten in einem Beschichtungszyklus kann das Risiko erhöhen für:
Für Dickschichtanwendungen werden in der Regel mehrere kontrollierte Beschichtungszyklen bevorzugt.
PFA 9810T kann verwendet werden für die Beschichtung von:
Die endgültige Eignung hängt von der kontaktierten Chemikalie, Konzentration, Druck, Temperatur und dem Beschichtungssystemdesign ab.
Der geschmolzene PFA-Film bildet eine Barriere zwischen dem Metallsubstrat und korrosiven Prozessmedien.
Die Beschichtung mit geringer Oberflächenenergie reduziert die Haftung von Prozessmaterialien und kann die Reinigung vereinfachen.
Mehrere Schichten können aufgetragen werden, um die Schichtdicke zu erhöhen und den Barriere-Schutz zu verbessern.
Die fertige PFA-Beschichtung kann in Umgebungen mit erhöhter Temperatur verwendet werden, abhängig von der Beschichtungsstruktur, dem Substrat und den Betriebsbedingungen.
Korrekte Spritzapplikation und Einbrennen können eine glatte, gleichmäßige Beschichtung mit guter Verlaufseigenschaft erzeugen.
Bei korrekter Lagerung in einer versiegelten und trockenen Umgebung kann das Pulver eine langfristige Stabilität aufweisen.
Wenn das Pulver während der Langzeitlagerung feucht oder leicht verklumpt wird:
Stark kontaminiertes oder degradiertes Material sollte nicht ohne technische Bewertung verwendet werden.
Die Inspektion kann umfassen:
Prüfmethoden und Akzeptanzkriterien sollten vor der Produktion vereinbart werden.
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